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Dublin – das in Irland ansässige Unternehmen Gem Pack Foods ist mit der Leistung des ‘Spiroflow’ Big-Bag-Entleersystems, das durch unseren irischen Vertreter Powder Process Systems geliefert wurde, äußerst zufrieden. Die ‘Fawema’-Verpackungsanlage des Unternehmens hat zwei Produkt-Zuführpositionen. Es kann jeweils nur eine Produkt-Eintragsposition in Betrieb sein. Für beide muss die Produktzufuhr hin zum Verpackungskopf der Maschine einen konstanten Produktfluss aufweisen und innerhalb spezifischer Toleranzen verdichtet werden. Es war der Vorschlag von Spiroflow die Produktzuführung zur Verpackungsmaschine mittels einer Big-Bag-Entleerstation auszuführen. Diese kann entweder an einen unserer flexiblen Spiralförderer (der das Produkt dosiert zuführt) oder an einen Vakuumförderer (bei dem es sich um ein Massentransfersystem handelt) angeschlossen wird. Jedes Fördersystem ist verfahrbar und ein Wechsel von einem System zum anderen erfolgt daher schnell und unproblematisch. Nach Aussage des technischen Leiters bei Gem Pack Foods handelt es sich bei diesem System “um eine gute, praktische Anlage.”
Das Unternehmen Gem Pack Foods Ltd. packt unter Vertrag Produkte für andere Unternehmen ab und liefert zudem sein eigenes, umfangreiches Produktangebot der Marken ‘Gem’ und ‘Gem Gourmet’. Einige dieser Produkte werden einfach durch Massenlieferungen umgepackt, viele sind jedoch eigene Markenmischungen. Zu den Hauptzutaten gehören Zucker in verschiedener Form, von Kristallzucker bis zu feinem Puderzucker, sowie Reis und Stärke. Um mit der ständig wachsenden Nachfrage Schritt halten zu können, hat Gem Pack Foods beschlossen, sich diese wichtigen Zutaten in Big-Bags mit einem Gewicht von 1 Tonne anstelle von 25 kg Säcken liefern zu lassen. Ein weiterer Grund war es die bekannten Vorteile von Massenlieferungen voll ausnutzen zu können. Da Gem Pack Foods bereits mit Powder Process Systems geschäftlich zu tun hatte, war es verständlich, dass man sich wiederum an PPS wandte. Powder Process Systems unterstützte bei den Applikations-Untersuchungen, wie z. B. Erzielen eines einfachen Entleerens der Produktvielfalt aus Big-Bags und ebenso untersützte PPS bei der Frage der Art und Weise des Produkttransportes, der in korrektem Zustand zur Verpackungsmaschine erfolgen muß.
Gem Pack Foods entlädt ca. 350 Tonnen Zucker pro Woche, Reis und Stärke nicht berücksichtigt. Diese Produkte, sowie Mischungen dieser – vereint mit anderen Zutaten – werden in verschiedene Verpackungseinheiten von 2 kg Beuteln in Kartons bis hin zu Einzelportionsbeuteln eingefüllt. Ein Großteil der Produktion des Unternehmens wird an Großhändler und Supermarktketten geliefert. Der Rest wird exportiert |
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Pat Leamy, der Geschäftsleiter von Powder Process Systems, erklärt: “Die Herausforderung bei diesem Auftrag war nicht die Entleerung der jeweiligen Produkte. Für die ‘Spiroflow’-Big-Bag-Entleerstation, ausgestattet mit integrierten, sogenannten ‘Base Massagers’ und “Big-Bag-Straffsystem” ist dies ein Kinderspiel. Der Transport von verschiedenen Zuckern und anderen Massenzutaten zur Verpackungsanlage im spezifizierten Zustand war jedoch eine andere Sache. Spiroflow klärte direkt technische Details mit dem Hersteller der Verpackungsanlage. Zusammen kam man zu dem Schluss, dass zwei Methoden für die Übergabe der Produkte an die Verpackungsanlage notwendig waren. Gem Pack Foods akzeptierte unseren Vorschlag und das System funktioniert heute zur vollsten Zufriedenheit des Kunden.
Die ‘Spiroflow’ Big-Bag-Entleerstation wurde auf einem Zwischengeschoss innerhalb der Hauptabpackhalle installiert. Die Big-Bags werden auf einer Palette ohne Gabelstapler zugeführt. Daher benötigt das Big-Bag-Entleersystem eine eigene Krantraverse mit Kran, um das problemlose Positionieren voller Big-Bags zu ermöglichen. Die Schlaufen des Big-Bags werden am Hubrahmen eingehängt, wodurch gewährleistet wird, dass der Big-Bag korrekt in Position gehoben wird. Der Big-Bag ruht auf einem robusten Abstütztisch, während die Druckfedern in den Seitenstützen den Hubrahmen vertikal anheben, was das Straffen des Big-Bags beim Entleeren erzielt.
In dem Abstütztisch befinden sich die sogenannten ‘Base Massagers’, die manuell betrieben werden können, wenn sich das Produkt aus einem kompaktierten oder anderweitig problematischen Sack nicht richtig entleeren lässt. Die Öffnung im Abstütztisch, durch die die Auslasstülle des Sacks führt, wird von einer elastischen Membran umgeben, die mit dem Boden des Sacks eine Dichtung bildet – auch dann, wenn die ‘Massage-Einheiten’ in Betrieb sind. Unter dem Abstütztisch befindet sich in einem Gehäuse ein Rohrstutzen, der direkt zum jeweils sich in Position befindlichen Fördersystem führt. Der Big-Bag-Stutzen wird mit diesem Rohrstutzen dicht verbunden, bevor der Innensack aufgebunden wird. Hierdurch wir eine staubfreie Produktübergabe in den Förderer gewährleistet, wobei das Produkt zudem nicht von der Außenseite des Sacks oder durch den Bediener kontaminiert wird.
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Der die flexible Förderspirale versorgende Trichter ist mit einer Vibrationseinheit ausgestattet, um einen kontinuierlichen Produktfluss in die Förderspirale und somit in die Verpackungsanlage zu gewährleisten. Der Förderer ist ca. 3,30 m lang und hebt das Produkt ca. 1m hoch in ein Prüfsieb über einen der Produkteintragsöffnungen der Verpackungsanlage.
Für den Sammeltrichter des Vakuumsystems ist kein Vibrationssystem erforderlich. Die Förderstrecke ist 6 m lang und das Produkt wird auf eine Höhe von 3 m in einen Sammelzyklon gehoben, wonach es durch einen Drehschieber zur Verpackungsmaschine befördert wird. |
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Der Förderer besteht aus Rohren mit 80 mm Durchmesser und arbeitet unter einem Winkel von 45 Grad. Der Förderer wie auch die Zellenradschleuse werden durch einen Druckluftmotor angetrieben. Das ist Standard in explosionsgefährdeten Umgebungen.
Das eigentliche Fördersystem besteht aus einer Anzahl von Polyurethanscheiben, die in gleichmäßigen Abständen an einem Stahlseil befestigt sind. Das Seil mit den Scheiben bewegt sich mit gleichmäßig hoher Geschwindigkeit in einer Endlosschleife in den beiden parallelen Stahlröhren. Die Umlenkung an den Enden der Röhren erfolgt mittels spezieller Zahnräder, von denen das eine zum Antrieb, das andere zum Spannen des Seiles dient. Wenn man den das Seil mit den daran befestigten Scheiben mit entsprechend hoher Geschwindigkeit durch die Röhren bewegt, entsteht ein Luftstrom, der das Produkt fluidisiert und weiter zum Mischkessel befördert, wo es durch die Zentrifugalkraft abgeworfen wird. Diese Fördermethode erlaubt eine Anpassung an unterschiedliche Produktionskapazitäten bei geringem Energiebedarf und minimaler Produktzerkleinerung und –entmischung.
Nach Mark Beards Erfahrung ist das Problem mit dem klumpenden, klebenden Pulver gelöst und der Prozess bereite jetzt kein Kopfzerbrechen mehr. „Das ist ein System, das einfach nur funktioniert, und wir sind froh, es zu haben,“ sagt er. „Der Ausfluß in den Mischer erfolgt gleichmäßig und wir halten das System extrem zuverlässig. Anstatt mehr als einer Stunde Arbeit beim alten System, benötigt der gleiche Prozess jetzt nur noch 20 Minuten, läuft vollautomatisch mit wenig bis keiner Überwachung.“
Mark Beard fügt hinzu, dass das System nahezu wartungsfrei sei. „In den mehr als fünf Jahren seit der Installation beschränkten sich die Wartungsarbeiten auf die routinemäßige Reinigung und die Nachspannung des Seils, wobei die Unterstützung durch Spiroflow’s After Sales Team hervorragend funktioniert hat.“ |
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